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Was ist eine Nutztierarche?

Als Nutztierarche werden Höfe oder Züchter bezeichnet, die mindestens eine alte und gefährdete Nutztierrasse halten und züchten.
Unser Anliegen ist die Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen als kulturelles Erbe und als genetische Reserve.
Wir züchten unsere Tiere mit dem Bestreben, traditionelle Nutztierrassen nicht als Museums- und Ausstellungstiere zu erhalten sondern Perspektiven zu entwickeln, um ihnen einen Platz in einer lebendigen Landwirtschaft zurückzugeben.

Mit der Intensivierung der Tierhaltung in der Landwirtschaft seit den 50er Jahren wurden Tierrassen gezüchtet, die an die industriellen Stallhaltungssysteme angepasst waren und innerhalb kürzester Zeitspannen Höchstleistungen erbringen konnten. Die zunehmende Neuorientierung von Landwirten und Konsumenten zu einer extensiven Form der Tierhaltung lässt das Interesse an den traditionellen Nutztierrassen neu entstehen. Diese besitzen Eigenschaften wie Robustheit, Frohwüchsigkeit und Friedfertigkeit, durch die sie für eine artgerechte Freilandhaltung oft besser geeignet sind als moderne Hybridzüchtungen.

Vom Geschmacksverstärker zum Geschmack
Die Rückkehr zu traditionellen Nutztierrassen bedeutet auch aus kulinarischer Sicht einen Gewinn: Statt des in wenigen Wochen produzierten geschmacksarmen Fleisches aus der konventionellen Tierproduktion wächst das Fleisch der alten Nutztierrassen langsamer und ist damit mit der geeigneten Fütterung und Haltung auch intensiver im Geschmack. So trägt der Genuss vom Fleisch alter Haustierrassen dazu bei, sie auch in Zukunft zu erhalten.

(weitere Infos unter: → www.vieh-ev.de)

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