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Nutztier-Arche Birk |
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Landschaftspflege mit SchafenSchon vor jahrtausenden als der Mensch damit begonnen hatte, verschiedene Wildarten in seine Hausgemeinschaft mit einzubeziehen, entstand der Prozess der Gestaltung und Pflege der Landschaften durch Hirtenvölker. Bekannte deutsche Landschaften, die durch die Schafbeweidung entstanden, sind die Almen und Alpen im Hochgebirge, die Rhön, der schwäbische und fränkische Jura und die Lüneburger Heide. Pflege von TrockenrasenIn den Mittelgebirgslagen Deutschlands befinden sich Kalkmagerrasen, Borstgrasrasen und Zwergstrauchheiden. Außer zu erhaltenden seltenen Orichideenarten, Enzianen und Heidekraut bieten diese Flächen zahlreichen gefährdeten Tieren, die auf der roten Liste stehen, eine Lebensmöglichkeit. Die Pflegeziele bestehen in der Aufrechterhaltung der noch vorhandenen Standorte durch regelmäßige Beweidung. Hierdurch wird eine Verfilzung durch abgestorbene Gräser und Kräuter vermieden. Durch die Beweidung wird das Aufkommen dominierender Hochstauden verhindert und Gehölze zurückgedrängt. Eine gewisse Anzahl von Ziegen in der Herde ist dafür äußerst nützlich.
Bei der Hüteschafhaltung weiden die Schafe tagsüber und werden nachts und über Mittag gepfercht um eine Eutrophierung der zu schützenden Pflanzenbestände zu vermeiden. Der Pferch darf nur auf intensiven Grünlandflächen oder Äckern errichtet werden. Somit soll neben dem Ziel der Offenhaltung der Biotope durch den Verbiss unerwünschter Pflanzen (Vermeidung von Verfilzung und Sukzession) der Effekt der Aushagerung erreicht werden.
Durch Weidenmanagement müssen die Schafe gezwungen werden, auch die Pflanzen zu fressen die sie nicht so sehr mögen. Zu den von den Schafen bevorzugten Pflanzen zählen die Leguminosen, während z.B. der Rot-Schwingel nur schlecht verbissen wird. Verholzte und trockene Pflanzen und Pflanzenbestandteile werden gemieden, die gleichen Arten werden als Jungpflanzen aber gerne aufgenommen. Eine gute Beweidung im Sinne des vorgegeben Beweidungsplanes und eine ökonomisch, sprich den Schafen und ihren Futteransprüchen entsprechende Hütung, ist das Ziel in der Landschaftspflege.
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