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Tiergestützte Pädagogik |
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Tiergestützte PädagogikSeite 2 Tiere sind so wie sie sind, sie verstellen sich nicht, sind authentisch und geben Zuwendung die von Kindern oft lieber angenommen wird, als die Hilfe von Menschen. Hat sich eine Beziehung zwischen dem Tier und dem Kind entwickelt, kann das Kind die positiven Erlebnisse auch auf Menschen übertragen. Oft entwickelt sich hierdurch verloren gegangenes Vertrauen und das Selbstwertgefühl wird gesteigert. Das tägliche Umsorgen und Pflegen von Tieren bringt Kinder dazu sich um etwas zu kümmern. Das Füttern der Tiere z.B. fördert das Verantwortungsbewusstsein und stärkt das Selbstwertgefühl. Der Jahresablauf in unserer kleinen Schäferei fördert z.B. auch die Kooperationsbereitschaft der Kinder untereinander. Sowohl verbale als auch vor allem nonverbale Kommunikation zwischen Tier und Mensch ist gefragt, wenn z.B. die Schafe beim Ziehen von einer Futterweide zur anderen eine Grenze zu fremdem Futter überschreiten und dies zu verhindern gilt. Jetzt, durch das "Erleben" dieser realen Situation erfolgen Handlungsschritte und die Kinder beginnen von sich aus zu verstehen und zu reagieren. Beim Nachtreiben von Schafen einer ziehenden Schafherde kann ein Kind sich stark fühlen. Die herumlaufenden Schafe erfordern eine schnelle Reaktion. Es gilt die Körpersprache (der Schafe) zu erkennen und darauf zu reagieren. Auch nach vielen Kilometern und einsetzender Ermüdung, wird diese nicht wahrgenommen und die Kinder lernen durchzuhalten. Ständig ist Konzentration gefordert und es ist eine schnelle, erlebbare Kompetenzerfahrung möglich. Bei dem Arbeiten mit Tieren spüren Kinder, dass sie ernsthaft gebraucht werden und es bietet sich die Möglichkeit, an den Ressourcen der Kinder anzuknüpfen und an diesen weiterzuarbeiten.
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